8.910 m²

angestrebte jährliche Reduzierung versiegelter städtischer Fläche

Wird gerade angezeigt

Die Herausforderung

Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits deutlich spürbar. Dürren und plötzliche Überschwemmungen stellen eine ernstzunehmende Bedrohung für die Gesundheit, die Sicherheit und die Lebensqualität der Einwohner*innen Berlins dar. Während starke Regenfälle drohen, die Abwassersysteme zu überlasten, ist die städtische Vegetation bei ungewöhnlich langen Trockenzeiten überfordert. Die Einführung eines nachhaltigen Wassermanagements stellt eine große Herausforderung für die Behörden dar. Das Problem wird außerdem durch Urbanisierung, Verdichtung und den kontinuierlichen Rückgang offener Grünflächen noch weiter verstärkt. Die lokalen Behörden und Interessengruppen hatten es sich zum Ziel gesetzt, ein langfristiges, strategisch gedachtes Wassermanagement zu etablieren, um so das Problem zu lösen. Doch um Berlin zu einer „Schwammstadt“ umzuwandeln, bedarf es fachübergreifender Expertise in den Bereichen Infrastruktur, Stadtplanung, Architektur und Projektmanagement.

Die Lösung

Es steht eine breite Palette an technischen Mitteln und Lösungen zur Verfügung, um ein nachhaltiges städtisches Regenwassermanagementsystem zu schaffen. Diese Mittel und Lösungen umfassen begrünte Dächer, Fassaden und Wände, nicht versiegelte und halbdurchlässige Gehwege, Versickerungsanlagen, künstliche Wasserbecken sowie Zisternen zur Speicherung und Wiederverwendung von Regenwasser. In enger Zusammenarbeit mit Expert*innen aus den Bereichen Ingenieurwesen, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung konnte Arcadis die Berliner Regenwasseragentur bei der Entwicklung einer Orientierungshilfe zur Integration dieser technischen Mittel in Bestimmungen, Stadtplanung und Genehmigungsverfahren unterstützen. Diese Lösung wird dann Interessengruppen, die an der Gestaltung städtischer Räume und Gebäude beteiligt sind, wertvolle Unterstützung dabei bieten, wasserorientierte Entwürfe für ihre Planungs- und Bauprojekte zu entwickeln.

Die Auswirkungen

Die Orientierungshilfe ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure der Stadt. Sie werden die Grundlagen für ein ehrgeiziges Projekt schaffen – die zukünftige „Schwammstadt Berlin“. Langfristig werden die Bewohner*innen, Besucher*innen, Arbeitnehmer*innen und Unternehmer*innen der Stadt in hohem Maße von der neuen offiziellen Orientierungshilfe für wasserorientierte Stadtplanung in Berlin profitieren. Die negativen Folgen des Klimawandels wie Starkregen und Dürren werden viel besser bewältigt werden können. Die Luftqualität und das Stadtklima werden sich verbessern. Und Berlin wird für seine Bewohner*innen eine sicherere, widerstandsfähigere, nachhaltigere und angenehmere Stadt zum Leben und Arbeiten.


Verwendete Arbeitsfelder

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