107 km

neue Strecken, 90 % davon unterirdisch

68

neue Bahnhöfe und Stationen 

4

neue U-Bahnlinien

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Die Herausforderung

Obwohl Paris eine der am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossenen Städte ist, existieren signifikante Unterschiede zwischen dem Zentrum und den Vororten. Abgesehen von der überalterten technischen Infrastruktur mangelt es an Verbindungen der Vorstädte untereinander. Die Folge sind Ungleichheiten im Mobilitätsangebot, die zu wirtschaftlichen und sozialen Nachteilen führen.

Die Lösung

Das Projekt Grand Paris Express zielt darauf ab, ein verbessertes Verkehrsangebot zu schaffen, das den Mobilitätsbedürfnissen der Einwohner des Großraums Paris entspricht. Das Vorhaben basiert auf der Schaffung von vier neuen U-Bahn-Linien und der Modernisierung und Erweiterung bestehender Linien. So werden Wohngebiete, Flughäfen und Beschäftigungszentren besser miteinander verbunden.

  • MEHR ERFAHREN

    Die Société du Grand Paris vertraut für den Grand Paris Express auf die Arcadis-Expertise in der Planung, Steuerung und Überwachung großer und komplexer Vorhaben der urbanen Verkehrsinfrastruktur. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft ICARE Group leitet Arcadis die Arbeiten an der Linie 18. Die hohen technischen Herausforderungen liegen hier in den komplexen Anforderungen an die unterirdischen Konstruktionen und Bauwerke. In dem dicht besiedelten urbanen Raum müssen zahlreiche Ver- und Entsorgungsleitungen und -trassen bei Planung und Bau berücksichtigt werden. Bei den Linien 15, 16 und 17 leistet Arcadis im Rahmen des Konsortiums ARTEMIS Group das Stakeholder Management für die vielen involvierten Entscheidungsträger. Arcadis liefert somit einen substanziellen Beitrag für die Überwachung des Projektfortschrittes. Es geht darum, Prioritäten zu setzen, Ergebnisse zu überprüfen und Entscheidungsprozesse zu unterstützen in einem Großvorhaben, das eine Kombination aus strategischer Planung und agilem Arbeiten erfordert.

Die Auswirkungen

Mit der Verdoppelung der gesamten Streckenlänge des U-Bahn-Netzes wird der Grand Paris Express den Einwohnern der Region Paris eine nachhaltige Alternative zum Auto bieten. Das Projekt soll auch zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Städte in den inneren und äußeren Ringen der abgelegenen Siedlungen beitragen – insbesondere derjenigen, die bislang weniger gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sind.

Nach seiner Fertigstellung wird dieses Megaprojekt die Subzentren und ihre Bewohner einander näher bringen und dazu beitragen, die sozialen und territorialen Ungleichgewichte zwischen Paris und seinen Vorstädten zu verringern. Durch die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs werden die Menschen in der Region Paris einen besseren Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Durch die bessere Anbindung gewinnen die Stadtviertel an Attraktivität. Es wird erwartet, dass viele neue Projekte in der Nähe von Bahnhöfen entwickelt werden.


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